Damen 1 gewinnen in Ansbach

Die Verantwortlichen beim TB München hatten vor Saisonstart in der 3. Bundesliga als vordringliche Zielsetzung die Entwicklung der jungen Spielerinnen vorgegeben. Das Trainerteam Bastian Pourie und Marion Schütze muss daher in jedem Spiel die Balance zwischen Erfolg und Einsatzzeiten für den Nachwuchs finden. Dies gilt in Spitzenspielen ebenso wie bei der jüngsten Begegnung beim Tabellenletzten und punktlosen TSV Ansbach.

Mit einer sehr mutigen Aufstellung (Altersdurchschnitt 16,3 Jahre) in der Besetzung Sofia Varelas (Zuspiel), Amelie Quintar (Diagonal), Charlotte Körber, Caro Bachmeier (Außen), Christina Varelas und Steffi Kalvelage sowie Libero Nele Sambale ging es in den Auftaktsatz, der unglücklich mit 25:27 endete.

Sportliche Leiterin Verena Steinbacher: "Wir entwickeln uns von Spiel zu Spiel, Wellen sind in diesem Alter ganz normal." Um so dankbarer sind die TBM-Verantwortlichen für die Einstellung der "alten" Spieler. Abteilungsleiter Gerhard Eberl: "Die nehmen die Jungen an die Hand, sind da, wenn sie gebraucht werden und rücken selbstlos ins zweite Glied, um dem Nachwuchs Einsatzzeiten zu geben. Eine tolle Einstellung, für die wir alle sehr dankbar sind."

Satz 2, 3 und 4 ging letztlich mit 25:18, 23, 19 an den TB München. Trainer Bastian Pourie fasste das Spiel zusammen: "Das Momentum ist ständig hin und her gewechselt. Wir haben aber schon viel richtig gemacht, sehr mutig gespielt und uns mit weiteren drei Punkten belohnt." Letztlich konnte der Gastgeber dann das Level nicht mehr mithalten und der TBM reiste mit drei Punkten im Gepäck zurück nach München.

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