Internationale Erfahrung für Sophia Bruder beim WEVZA U20

Vom 05. bis 07. Juni stand in Stuttgart das WEVZA U20-Turnier auf dem Programm - eines der wichtigsten internationalen Nachwuchsturniere im Beach-Volleyball. Athletinnen und Athleten aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz nutzten die Gelegenheit, sich auf internationalem Niveau zu messen und wertvolle Erfahrungen für ihre weitere Entwicklung zu sammeln.
Für Deutschland gingen jeweils drei Teams pro Geschlecht an den Start. Mit dabei war auch TBM-Spielerin Sophia Bruder, die gemeinsam mit ihrer Partnerin Sophia Heinrich die deutschen Farben vertrat.

Bereits in der Gruppenphase wartete auf das neu formierte Duo eine anspruchsvolle Aufgabe. Im Auftaktspiel trafen Bruder/Heinrich auf die späteren Turniersiegerinnen Both/de Groot aus den Niederlanden. Trotz der 0:2-Niederlage zeigte das deutsche Team eine starke Leistung. Vor allem im ersten Satz bewiesen die beiden großen Kampfgeist, wehrten gleich fünf Satzbälle ab und hielten die Partie lange offen, ehe sie sich knapp mit 21:23 und 16:21 geschlagen geben mussten.
Auch das zweite Gruppenspiel gegen Kluser/Affentranger aus der Schweiz entwickelte sich zu einem engen Duell. Nach verlorenem ersten Satz kämpften sich Bruder/Heinrich eindrucksvoll zurück, entschieden den zweiten Durchgang für sich und erzwangen den Tiebreak. Dort hatten die Schweizerinnen letztlich das bessere Ende für sich und gewannen mit 21:17, 18:21 und 15:10.

Im letzten Gruppenspiel stand das deutsche Duo bereits unter Druck, wollte sich aber unbedingt die Chance auf die nächste Runde erhalten. Entsprechend entschlossen traten Bruder und Heinrich gegen die Portugiesinnen Ema/Ana Lara auf. Mit einer konzentrierten Leistung und starken Aktionen in den entscheidenden Momenten sicherten sie sich einen verdienten 2:0-Erfolgt (21:18, 22:20) und beendeten die Gruppenphase mit einem Erfolgserlebnis.

Am Samstag ging es in der Platzierungsrunde gegen das Schweizer Duo Wiedmar/Probst weiter. Gegen die eingespielten Schweizerinnen zeigten Bruder/Heinrich erneut eine engagierte Leistung, mussten sich jedoch geschlagen geben.
Am Ende stand für das deutsche Duo Platz neun zu Buche. Für Sophia Bruder und Sophia Heinrich war es das erste gemeinsame internationale Turnier - und damit ein wichtiger Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung. Gegen überwiegend ältere und bereits eingespielte Teams konnten die beiden wertvolle Erfahrungen sammeln und mehrfach zeigen, dass sie auch auf internationaler Eben konkurrenzfähig sind.

Bundestrainer Paul Becker unterstrich die Bedeutung solcher Veranstaltungen: "Solche Turniere bieten unseren jungen Spielerinnern und Spielern die Möglichkeit, sich mit den besten Teams Europas zu messen und ein Gefühl für das internationale Leistungsniveau zu entwickeln. Wir gehen mit jeweils einem Team pro Geschlecht an den Start, das um die vorderen Plätze mitspielen kann, und geben gleichzeitig weiteren Talenten die Chance, wichtige Erfahrungen zu sammeln."

Auch aus Sicht des TSV TB München ist die Teilnahme ein besonderer Erfolg. Der Verein ist stolz darauf, dass Sophia Bruder Deutschland auf internationaler Bühne vertreten durfte und sich bei ihrem ersten internationalen Beach-Volleyball-Turnier mit starken Leistungen präsentieren konnte.

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