
Am Samstag, 31. Oktober, empfing der TSV TB München den Chemnitzer VV. Vor heimischem Publikum setzte sich der TBM mit 3:0 (25:22, 25:21, 25:21) durch und belohnte sich für einen konzentrierten Auftritt.
Die Gastgeberinnen fanden von Beginn an gut ins Spiel und machten vor allem im Angriff Druck. So erspielte sich der TBM früh eine Führung, die sie im ersten Satz zwischenzeitlich auf 19:13 ausbauen konnte. In der Crunchtime sammelte Chemnitz noch einige Punkte und verkürzte den Rückstand. Die Münchnerinnen behielten jedoch die Kontrolle und brachten den Satz mit 25:22 ins Ziel.
Auch im zweiten Durchgang setzte der TBM seinen mutigen Auftritt fort. Über weite Strecken lag das Team mit drei bis fünf Punkten vorne. Zur Satzmitte gelang Chemnitz der Ausgleich zum 17:17, nachdem die Münchnerinnen kurzzeitig etwas an Tempo verloren hatten. Eine Auszeit brachte neue Energie: Der TBM kam entschlossen zurück und entschied auch den zweiten Satz für sich.
Im dritten Satz gingen zunächst die Gäste erstmals in der Partie in Führung. Der TBM ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und glich früh zum 7:7 aus. Danach entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. Zur Satzmitte bündelten die Münchnerinnen noch einmal ihre Kräfte, setzten sich ab und machten mit 25:21 den 3:0-Heimsieg perfekt.
Marina Mürle, die erneut als wertvollste Spielerin des TBM ausgezeichnet wurde, hob vor allem die Konstanz des Teams hervor: "Wir haben über die drei Sätze hinweg sehr variabel und konstant gespielt. Die Stimmung in der Halle war richtig gut. Wir waren laut, haben uns gegenseitig gespusht und uns auch in den schwierigen Phasen nicht unterkriegen lassen." Auf Chemnitzer Seite wurde Katina Krell als MVP geehrt.
Foto: Jessica Weber (@jessiinmotion)