TBM erlebt Auf und Ab

Ein intensives Heimwochenende in der Eliteschule des Sports liegt hinter dem TSV TB München. Während am Samstag ein überzeugender 3:0-Erfolg gegen Sparda BSP Stuttgart gefeiert werden konnte, musste sich das Team am Sonntag dem Topteam TV SUSPA Altdorf deutlich mit 0:3 geschlagen geben.

Samstag, 21.03. - TBM vs. Stuttgart

Der TBM startete wie vorgenommen mit voller Konzentration in die Partie. Von Beginn an setzte das Team Stuttgart mit druckvollen Aufschlägen und stabiler Annahme unter Druck. Auf Seiten der Gäste lief nicht alles rund - auch bedingt durch kurzfristige Umstellungen im Kader -, was München konsequent ausnutzte.
Trotzdem machte es Stuttgart dem TBM nicht leicht und hielt phasenweise gut dagegen. Doch die Gastgeberinnen spielten ihr Spiel konzentriert und konsequent zu Ende und sicherten sich den ersten Satz mit 25:19.

Im zweiten Durchgang erwischte Stuttgart den besseren Start und ging früh in Führung. Der TBM blieb jedoch ruhig, arbeitete sich Punkt für Punkt zurück und glich zum 10:10 aus. In der Folge entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch auf Augenhöhe. Stuttgart fand immer besser ins Spiel und erhöhte den Druck, doch München hielt dagegen.
In der entscheidenden Phase wurde es dramatisch: Beim Stand von 23:24 hatte Stuttgart Satzball. Dann kam Sophia Bruder zum Aufschlag - und brachte mit einer starken Serie ihr Team zurück ins Spiel. Mit viel Druck im Service und konsequenter Arbeit im nächsten Ballwechsel drehte der TBM den Satz wieder und sicherte sich diesen mit 26:24.

Im dritten Satz ließ der TBM nichts mehr anbrennen. Früh erspielte sich das Team eine komfortabel Führung von 16:9 und kontrollierte das Spielgeschehen. Auch wenn Stuttgart nochmal auf 24:18 verkürzen konnte, blieb München souverän und verwandelte den Matchball zum 25:18-Endstand.

MVPs wurden Marina Mürle und Marlene Schoof. Mit dem klaren 3:0-Erfolg sicherte sich der TBM drei wichtige Punkte und sammelte Selbstvertrauen im Kampf um den Anschluss in der Tabelle.

Sonntag, 22.03. - TBM vs. Altdorf
Nach dem überzeugenden Sieg am Vortag erwischte der TBM gegen Altdorf einen komplett anderen Start. Die Gäste legten direkt mit einer 6:0-Serie los und setzten München früh unter Druck. Auf Seiten des TBM häuften sich zunächst Eigenfehler, insbesondere im Angriff. Zwar fand das Team im Verlauf des Satzes etwas besser ins Spiel, doch Altdorf präsentierte sich an diesem Tag äußerst stabil - mit druckvollen Aufschlägen, konsequentem Angriffsspiel und einer starken Abwehrleistung.
Der erste Satz ging deutlich mit 12:25 an die Gäste.

Auch im zweiten Satz startete Altdorf stark, doch diesmal zeigte der TBM eine bessere Reaktion. Mit einer beeindruckenden Serie von acht Punkten in Folge drehte München den Rückstand und ging beim 11:9 erstmals in Führung. Die Hoffnung auf eine Wende war spürbar, doch Altdorf antwortete prompt und setzte sich wieder ab (13:20). München suchte nach Lösungen, fand diese phasenweise auch und kämpfte sich zur Crunchtime nochmals heran.
Selbst mehrere abgewehrte Satzbälle beim Stand von 18:24 reichten jedoch nicht aus - Altdorf nutzte schließlich die nächste Chance zum 25:20.

Der dritte Satz begann erneut denkbar ungünstig. Altdorf setzte sich früh deutlich ab (2:14), während der TBM lange keinen Zugriff fand.
Doch das Team zeigte Moral: Angeführt von einer starken Stefanie Kalvelage, die mit druckvollen Aufschlägen, spektakulären Abwehraktionen und großem Einsatz voranging, kämpfte sich München eindrucksvoll zurück. Eine Serie von acht Punkten brachte den TBM wieder ins Spiel. 
Die Aufholjagd kam jedoch zu spät. Altdorf blieb in den entscheidenden Momenten abgeklärt und verwandelte schließlich den zweiten Matchball zum 25:20. MVPs wurden Sophia Botsch und Luisa Fischer.

Das Doppelspiel-Wochenende zeigte zwei Gesichter des TSV TB München. Am Samstag überzeugt das Team mit einer konzentrierten und souveränen Leistung gegen Stuttgart und belohnte sich mit drei wichtigen Punkten.
Am Sonntag hingegen fand der TBM gegen ein stark aufspielendes Altdorf zu selten die richtigen Lösungen. Trotz einzelner Aufholjagden und kämpferischer Phasen fehlte die Konstanz, um dem Favoriten ernsthaft gefährlich zu werden.
Nun gilt es, die positiven Ansätze aus beiden Spielen mitzunehmen und in den kommenden Begegnungen wieder konstanter auf das Feld zu bringen.

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